Erinnerung an ein Phantom. Wiederbegegnung mit Humphrey Bogart

Mein Gott, der Mann raucht ja noch. Selbstgedrehte! Die Kippe zischen Daumen und Mitelfinger geklemmt, hohlwangiges Inhalieren und dann alles einnebeln, bevorzugt schöne Frauen. Und das in dem Alter! Echt Unterschicht. Und wie der guckt dabei...

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Das will man doch wissen, als Krimiautorin: wie kriminell ist die Wirklichkeit?
Über Jürgen Roth: Der Deutschland-Clan
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Sag mir, wo die Leser sind? Wie man es als Autor schafft, unglaublich viele Bücher zu verkaufen und dadurch reich und berühmt zu werden

Wie kommt das Buch zum Leser?
Am besten, man macht sich dieser Tage keine Gedanken darüber. Denn die vertrauten, eingefahrenen Wege mit den Stationen Feuilleton und Buchhandel weisen Schlaglöcher auf.

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Nicht U oder E, sondern D. Intelligent, unterhaltsam, furchtlos: Ein Besuch bei Eva Demski, die ihr Leben lang eigentlich immer nur Krimis geschrieben hat


Man sollte ihre Freundlichkeit nicht überschätzen. Das gilt für ihre Lieblingstiere wie für die Schriftstellerin selbst. Katzen können trügerisch lieb sein, schnurrend sich anschmiegen, zu den gewagtesten Annäherungen einladen. Aber sie wahren ihre Distanz und wer kein Gespür für den richtigen Moment hat, muß die Folgen tragen. Katzen machen sich nicht gemein. Anders gesagt: sie sind etwas. Sie müssen nichts darstellen.

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Von der Erfindung der Liebe im Krieg


Lieber Freund. Mein Lieber. Lieber Mann. Sehr lieber Mann. Mein Liebster. Mein Schönster. Geliebter. Heißgeliebter Mann. Das Liebste auf der Welt. Mein Einziger.

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Berichte aus dem prallen Leben

Warum hat der Krimi in Deutschland noch immer einen so schlechten Ruf? Weil die Deutschen verklemmt sind. Denn sie lesen zwar in großer und ständig wachsender Zahl Romane, in denen es spannend zugeht, stehen aber nicht öffentlich zu dieser Neigung, die sie auch, aber keineswegs nur im Schlafzimmer pflegen.

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Sherlock Holmes wohnt hier nicht mehr


Der schnelle Erfolg der Münchner Polizei im Fall Moshammer läßt um die Zukunft ganzer Berufszweige zittern, um die es sicherlich in unterschiedlichem Ausmaß schade ist. Stirbt nun das Verbrechen aus? Und – bange Frage! Haben wir Krimiautoren ab heute nichts mehr zu schreiben?

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Warum sich über manches Verhängnis nur ein Roman schreiben läßt.
Über die heilende Wirkung der Fiktion


Eine Frau sattelt in einer eiskalten Januarnacht ihr Pferd und macht sich auf den Weg durch tief verschneite Landschaft – vorbei an den Trecks flüchtender Menschen, am Wegesrand die kleinen Leichen erfrorener Kinder. Sie setzt über vereiste Flüsse, überwindet in Trümmer gelegte Dörfer und Brücken, überlebt Kälte, Hunger, Vergewaltigung und erreicht endlich, im Frühsommer, ihr Ziel – schwanger von einem ihrer Peiniger und mit dem unstillbaren Wunsch, das Unrecht zu sühnen...

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Mütter, Monster und Mäzene


Wie macht sie das? Wie schafft man es, regelmäßig und verläßlich detailstrotzende Wälzer von mindestens 600 Seiten Umfang vorzulegen, zwölf davon in fünfzehn Jahren? Mit Schema F und einer Gemeinde fleißiger Rechercheure? Als bloße „Schreibmaschine“?

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Ladykracher

Wichtig blickende Männer blähen ihre Nüstern, pumpen die Backen auf, spitzen die Münder, nicken oder schütteln die Köpfe, schlürfen, mampfen und spucken und kritzeln dann mit ernster Miene große Sätze in kleine Notizbücher. Kommt Ihnen bekannt vor?

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Lob der Provinz

„Schweinsbraten?“ fragte der Wirt.
„Schweinsbraten“, bestätigte Polt.
„Schweinsbraten!“ rief Martin Stelzer, damit auch seine Frau in der Küche Bescheid wußte.


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